Das Wiederaufleben der Leichtathletik in Eisenberg, im damaligen Kreis Kirchheimbolanden und auch in der Pfalz nach dem Krieg ist eng mit dem Namen Kurt Schädler verbunden.
Er gehörte zu den Personen, die mit Idealismus, Einsatzbereitschaft, Können und auch finanziellen Opfern dazu beitrugen, dass viele Sportler, trotz widriger, heute kaum vorstellbarer Bedingungen, Gelegenheit fanden, Leichtathletik zu treiben.
Für ihn, der als junger Leichtathlet zu den Besten der Pfalz zählte, war durch eine Kriegsverwundung aktiver Sport nicht mehr möglich. Er widmete sich deshalb als hilfsbereiter Abteilungsleiter, guter Organisator, überzeugender Übungsleiter und als weit über die Pfalz bekannter Kampfrichter der Leichtathletik.

Um seine Verdienste zu würdigen, beschloss der "Förderkreis Leichtathletik Eisenberg", vor einigen Jahren den "Kurt-Schädler-Gedächtnispreis" zu stiften.
Er wird als Wanderpokal an die Leichtathletin bzw. den Leichtathleten mit den besten Leistungen des Jahres verliehen.

Die Preisträger sind:
2000 Josefa Matheis
2001 Daniel Peterschütz
2002 Katja Luy
2003 Pascal Schröter
2004 Felix Traut
2005 Bernhard Weyrauch
2006 Alexander Steinhorst
2007 Constantin Pustlauck
2008 Josefa Matheis
2009 Guido Weis
2010 Daniel Rhodes